Geschichte

Die Wiederentdeckung eines alten Wissens

Entstanden aus innerer Weisheit und von Generation zu Generation mündlich überliefert, war die Kunst weitgehend in Vergessenheit geraten, als sie zu Anfang des 20. Jahrhunderts von Meister Jiro Murai in Japan neu belebt wurde.

Der Japaner gilt als der Wiederentdecker von Jin Shin Jyutsu.

Nachdem er durch Jin Shin Jyutsu von einer lebensbedrohlichen Krankheit Heilung erfahren hatte, widmete er den Rest seines Lebens der Erforschung und Entwicklung dieser alten Heilkunst. Alten Aufzeichnungen zufolge, die in den Archiven des kaiserlichen Palastes in Japan aufbewahrt werden, ist die Kunst des Strömens mehrere tausend Jahre alt. Jin Shin Jyutsu ist ein angeborener Teil menschlicher Weisheit.

Seine Erkenntnisse, die er sowohl aus dem Studium einer Reihe von Quellen wie z.B. des Kojiki (Buch der Alten Dinge, um das Jahr 712) als auch aus persönlichen Erfahrungen gewonnen hatte, gab er einem kleinen Kreis von Schülern weiter.

jiromurai

mary

Mary Burmeister, die Amerikanerin japanischer Abstammung wird häufig als die Übersetzerin der Kunst bezeichnet.

 

Sie war zwölf Jahre Murais Schülerin, Mitte der fünfziger Jahre brachte sie die Kunst in die USA, um das Erlernte für die Menschen im Westen zugänglich zu machen. Nach jahrelangem Studium und Anwendung der Kunst, eröffnete Mary in Scottsdale/Arizona ein Büro und begann, Anfang der sechziger Jahre Jin Shin Jyutsu zu lehren. Dies war der Ausgangspunkt für die weltweite Verbreitung dieses Wissens. Mary Burmeister verstarb 2008. Die Zentrale wird heute von ihren Söhnen David und Michael Burmeister geleitet. Von hier aus werden Kurse weltweit organisiert.

Ein weiterer Schüler von Meister Murai war Haruki Kato, der die Anwendungen nach Murais Tod in Japan fortführte.

Sein Sohn Sadaki Kato, ist mit der Kunst aufgewachsen. Er praktiziert, erforscht und lehrt die Kunst heute in Japan. In Deutschland gab er seinen ersten JSJ-Unterricht im Oktober 2016.

 
 
 “Reif werden lassen ist der Weg der Natur und die wahre Lehrart”
(J.H. Pestalozzi)